# HG changeset patch # User Jens-Uwe Grooss # Date 1460968276 -7200 # Node ID 07d0671574f9a7fa3be41b8cece6916c26435375 # Parent d0c45ae601649f9f6d47655ffdc31f35a1be3fc8 summary for Winter 2015/2016 included on overview page diff -r d0c45ae60164 -r 07d0671574f9 templates/de/rst/ozoneloss.rst --- a/templates/de/rst/ozoneloss.rst Mon Apr 18 08:54:56 2016 +0200 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss.rst Mon Apr 18 10:31:16 2016 +0200 @@ -16,19 +16,54 @@ realitätsnahen Simulationen werden durch Satellitenbeobachtungen initialisiert und meteorologische Vorhersagen des ECMWF angetrieben. -Für die arktischen Winter der einzelnen Jahre 2010-2015 sind auf weiteren Seiten -`Berechnungen des Ozonverlusts`_ und `Abschätzungen aus der Temperatur`_ dargestellt. -Auch für den aktuellen Winter 2016 werden dort die aktuellen Berechungen -und Abschätzungen dargestellt. Als Beispiel wird der `UV-Anstieg`_ am Boden durch -eine Ozonverlust von 50 Dobson Einheiten gezeigt. +Für die arktischen Winter der einzelnen Jahre 2010-2016 sind auf +weiteren Seiten `Berechnungen des Ozonverlusts`_ und +`Abschätzungen aus der Temperatur`_ dargestellt. +Es wird auch gezeigt, wie +sich der `UV-Anstieg`_ am Boden im Verlauf des Frühjahres entwickeln +würde im Falle verscheidener Ozonverluste. Für den aktuellen Winter 2016 +sind berechneter Ozonverlust und Ozonsäule sowie der daraus berechnete +maximale UV-Index (zur Mittagszeit bei wolkenfreien Himmel) als +`Kartendarstellung`_ für die einzelnen Tage gezeigt. +------------ -Die unten stehenden Bilder zeigen die geographische Verteilung des berechneten -Ozons (oben) und Ozonverlustes (unten) für den 28. März 2011. Gezeigt ist jeweils die -Gesamtsäule zwischen 12 und 22 km Höhe in Dobson-Einheiten (DU). +Zusammenfassung für den Winter 2015/2016: +----------------------------------------- + * Die stratosphärischen Temperaturen im Winter 2015/2016 waren so + niedrig wie in den letzten Jahrzehnten noch nie beobachtet. + * Dadurch wurden Polare Stratosphärenwolken (PSCs) in weiten + Bereichen zwischen etwa 14 und 26 Kilometern Höhe beobachtet, das + ist weit mehr als normalerweise beobachtet. + * Dies führte zu Chlor-Aktivierung und im Sonnenlicht zum + katalytischen Ozonabbau. Nach Berechnungen mit dem Modell CLaMS + ist der Ozonverlust in der Säule größer, als im bisherigen + "Rekordwinter" 2011. + * Anfang März fand eine sogenannte Stratosphärenerwärmung statt, die + -wie in jedem Jahr- zum Zusammenbruch des Polarwirbels führte. + * Seit etwa 10. März stoppte der katalytische Ozonabbau, da sich + inzwischen die "aktiven Chlorverbindungen" wieder nach HCl und + ClONO\ :sub:`2`\ umgewandelt haben (konsistent im Modell und in den + Beobachtungen). + * Aus den niedrigeren Ozonsäulen resultierte eine leichte Erhöhung + des UV-Strahung am Boden. Allerdings ist die UV-Einstrahlung in + diesen Breiten und zu dieser Jahreszeit gering. Dort, wohin die + Luftmassen des Polarwirbel verschoben wurden, bedeutet das einen + UV-Index Anfang März, wie man ihn normalerweise erst Ende März + erwarten würde. Extrem hohe UV-Werte wie im Antarktischen Frühling + unter dem Ozonloch traten nicht auf. + +------------ + + +Die unten stehenden Bilder zeigen als Beispiel die geographische +Verteilung des berechneten Ozons (oben) und Ozonverlustes (unten) für +den 28. März 2011. Gezeigt ist jeweils die Gesamtsäule zwischen 12 und +22 km Höhe in Dobson-Einheiten (DU). .. _Berechnungen des Ozonverlusts: /ozoneloss/clams/2016 .. _Abschätzungen aus der Temperatur: /ozoneloss/vpsc/2016 .. _UV-Anstieg: /ozoneloss/uvi +.. _Kartendarstellung: /ozoneloss/uvmap/160321 .. _Wissensplattform "Erde und Umwelt" (ESKP): /eskp .. _CLaMS: http://en.wikipedia.org/wiki/CLaMS