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author Jens-Uwe Grooss <j.-u.grooss@fz-juelich.de>
Wed, 29 Jan 2025 16:54:42 +0100
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Zeitliche Entwicklung des Ozonabbaus
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Der chemische Ozonabbau ist keine Größe, die man direkt messen
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kann. Ozon wird auch durch atmosphärischen Transport beeinflusst. Der
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Zeitpunkt, an dem der Polarwirbel zusammenbricht ist in jedem Jahr
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verschieden. Eine Möglichkeit, den Effekt des chemischen Ozonabbaus
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aus den Messdaten abzuleiten ist die Betrachtung der mittleren
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Ozonsäule im Polarwirbel ("äquivalente Breite" >63 Grad). Diese steigt
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nach dem Zusammenbruch des Polarwirbels (typischerweise im März) durch
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den Transport von ozonreichen Luftmassen polwärts wieder an.  Daher
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ist das Minimum dieser Größe im März ein ungefähres Maß für den
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chemischen Ozonabbau in der Arktis. Hier sieht man diesen Wert für die
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letzten Jahre bis einschließlich 2021.  Zum Vergleich die
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entsprechende Zeitreihe für die Antarktis.
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