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author Jens-Uwe Grooss <j.-u.grooss@fz-juelich.de>
Sun, 04 Feb 2018 07:54:12 +0100
changeset 737 d5681a11f40c
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eskp plot update from 180204
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UV-Anstieg durch Ozonverlust
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Der chemische Abbau von Ozon in der Stratosphäre bewirkt einen Anstieg
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der ultravioletten Strahlung am Boden. Ein Maß für die Gefährdung der
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UV-Strahlung ist der UV-Index. Er gibt die sonnenbrandwirksame solare
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Bestrahlungsstärke an.
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Dies ist eine Beispielrechung [#FN1]_, wie sich der UV-Index
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typischerweise bei einer bestimmten Breite im Winter und Frühling
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ändert. Dargestellt sind Mittagswerte des UV-Index bei wolkenfreiem
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Himmel für den Bereich der beobachteten Ozonsäulen der Jahre 2000 und
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2012 (schwarz) sowie vergleichbare Werte für eine gegebene Abnahme 
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der Ozonsäule (blau). Die Auswahl der beiden Werte für geographische 
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Breite und Ozonverlust kann man unten ändern.
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Der anthropogen induzierte Ozonabbau findet
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innerhalb des Polarwirbels statt, der im Winter und Frühjahr gut von
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den mittleren Breiten getrennt ist.  Nach dem Zusammenbruch des
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Polarwirbels (in der Nordhemisphäre typischerweise spätestens Anfang
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April) wird wieder ozonreichere Luft aus mittleren Breiten in die
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Polarregionen transportiert.
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Im Gegensatz zur Südhemisphäre gibt es daher in hohen Breiten in der
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Nordhemisphäre im relevanten Zeitraum bis April typischerweise keine 
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Zunahme auf sehr hohe UV-Indizes.  Diese Grafiken zeigen, wie sich der 
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maximale UV-Index (zur Mittagszeit bei wolkenlosem Himmel) durch 
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Ozonabbau im arktischen Polarwirbel ändern würde.
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.. [#FN1] Die Mittelwerte und Standardabweichungen der Ozonsäulen wurden berechnet aus der Datenbank von Bodeker-Scientific (http://www.bodekerscientific.com).  Berechnung des UV-Index für wolkenfreien Himmel nach der Methode von Allaart et al. (Meteorological Applications, 11, 59-65, 2004)
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