24 würde im Falle verscheidener Ozonverluste. Für den Winter 2016 |
24 würde im Falle verscheidener Ozonverluste. Für den Winter 2016 |
25 sind berechneter Ozonverlust und Ozonsäule sowie der daraus berechnete |
25 sind berechneter Ozonverlust und Ozonsäule sowie der daraus berechnete |
26 maximale UV-Index (zur Mittagszeit bei wolkenfreien Himmel) als |
26 maximale UV-Index (zur Mittagszeit bei wolkenfreien Himmel) als |
27 `Kartendarstellung`_ für die einzelnen Tage gezeigt. |
27 `Kartendarstellung`_ für die einzelnen Tage gezeigt. |
28 |
28 |
29 ------------ |
29 |
|
30 Aktuell |
|
31 -------- |
|
32 |
|
33 Die hier dargestellten Berechnungen **für den aktuellen Winter |
|
34 2018/2019** zeigen bisher, dass die stratosphärischen Temperaturen für |
|
35 einen signifikanten chlor-katalysierten Ozonabbau zu hoch sind. Ein |
|
36 sogenanntes "Major Warming" Anfang Januar führte neben der Erwärmung |
|
37 der Stratosphäre zur Abspaltung eines Teils des Polarwirbels. Zur |
|
38 Zeit zeigen die Berechnungen keinen signifikanten Chlor-katalysierten |
|
39 Ozonabbau. Die Berechnungen werden jedoch noch fortgesetzt. |
30 |
40 |
31 |
41 |
32 Zusammenfassung für den Winter 2015/2016: |
42 Frühere Jahre |
33 ----------------------------------------- |
43 -------------- |
|
44 In den vergangenen Jahren waren besonders die Winter 2010/2011 und 2015/2016 |
|
45 geprägt von einem kalten, stabilen Polarwibel, was mit einem deutlichen |
|
46 Ozonabbau einherging. Dies ging einher mit einer leichten Erhöhung der |
|
47 UV-Einstrahlung, die jedoch in unseren Breiten im März normalerweise gering |
|
48 ist. Extrem hohe UV-Werte wie im Antarktischen Frühling unter dem Ozonloch |
|
49 traten bisher nicht auf. |
|
50 |
|
51 Winter 2015/2016: |
|
52 ++++++++++++++++++ |
34 * Die stratosphärischen Temperaturen im Winter 2015/2016 waren so |
53 * Die stratosphärischen Temperaturen im Winter 2015/2016 waren so |
35 niedrig wie in den letzten Jahrzehnten noch nie beobachtet. |
54 niedrig wie in den letzten Jahrzehnten noch nie beobachtet. |
36 * Dadurch wurden Polare Stratosphärenwolken (PSCs) in weiten |
55 * Dadurch wurden Polare Stratosphärenwolken (PSCs) in weiten |
37 Bereichen zwischen etwa 14 und 26 Kilometern Höhe beobachtet, das |
56 Bereichen zwischen etwa 14 und 26 Kilometern Höhe beobachtet, das |
38 ist weit mehr als normalerweise beobachtet. |
57 ist weit mehr als normalerweise beobachtet. |
52 Luftmassen des Polarwirbel verschoben wurden, bedeutet das einen |
71 Luftmassen des Polarwirbel verschoben wurden, bedeutet das einen |
53 UV-Index Anfang März, wie man ihn normalerweise erst Ende März |
72 UV-Index Anfang März, wie man ihn normalerweise erst Ende März |
54 erwarten würde. Extrem hohe UV-Werte wie im Antarktischen Frühling |
73 erwarten würde. Extrem hohe UV-Werte wie im Antarktischen Frühling |
55 unter dem Ozonloch traten nicht auf. |
74 unter dem Ozonloch traten nicht auf. |
56 |
75 |
57 ------------ |
|
58 |
76 |
|
77 Winter 2010/2011: |
|
78 ++++++++++++++++++ |
59 |
79 |
60 Die unten stehenden Bilder zeigen als Beispiel die geographische |
80 Die unten stehenden Bilder zeigen als Beispiel die geographische |
61 Verteilung des berechneten Ozons (oben) und Ozonverlustes (unten) für |
81 Verteilung des berechneten Ozons (oben) und Ozonverlustes (unten) für |
62 den 28. März 2011. Gezeigt ist jeweils die Gesamtsäule zwischen 12 und |
82 den 28. März 2011. Gezeigt ist jeweils die Gesamtsäule zwischen 12 und |
63 22 km Höhe in Dobson-Einheiten (DU). |
83 22 km Höhe in Dobson-Einheiten (DU). |