1.1 --- a/templates/de/rst/ozoneloss.rst Mon Apr 18 08:54:56 2016 +0200
1.2 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss.rst Mon Apr 18 10:31:16 2016 +0200
1.3 @@ -16,19 +16,54 @@
1.4 realitätsnahen Simulationen werden durch Satellitenbeobachtungen
1.5 initialisiert und meteorologische Vorhersagen des ECMWF angetrieben.
1.6
1.7 -Für die arktischen Winter der einzelnen Jahre 2010-2015 sind auf weiteren Seiten
1.8 -`Berechnungen des Ozonverlusts`_ und `Abschätzungen aus der Temperatur`_ dargestellt.
1.9 -Auch für den aktuellen Winter 2016 werden dort die aktuellen Berechungen
1.10 -und Abschätzungen dargestellt. Als Beispiel wird der `UV-Anstieg`_ am Boden durch
1.11 -eine Ozonverlust von 50 Dobson Einheiten gezeigt.
1.12 +Für die arktischen Winter der einzelnen Jahre 2010-2016 sind auf
1.13 +weiteren Seiten `Berechnungen des Ozonverlusts`_ und
1.14 +`Abschätzungen aus der Temperatur`_ dargestellt.
1.15 +Es wird auch gezeigt, wie
1.16 +sich der `UV-Anstieg`_ am Boden im Verlauf des Frühjahres entwickeln
1.17 +würde im Falle verscheidener Ozonverluste. Für den aktuellen Winter 2016
1.18 +sind berechneter Ozonverlust und Ozonsäule sowie der daraus berechnete
1.19 +maximale UV-Index (zur Mittagszeit bei wolkenfreien Himmel) als
1.20 +`Kartendarstellung`_ für die einzelnen Tage gezeigt.
1.21
1.22 +------------
1.23
1.24 -Die unten stehenden Bilder zeigen die geographische Verteilung des berechneten
1.25 -Ozons (oben) und Ozonverlustes (unten) für den 28. März 2011. Gezeigt ist jeweils die
1.26 -Gesamtsäule zwischen 12 und 22 km Höhe in Dobson-Einheiten (DU).
1.27 +Zusammenfassung für den Winter 2015/2016:
1.28 +-----------------------------------------
1.29 + * Die stratosphärischen Temperaturen im Winter 2015/2016 waren so
1.30 + niedrig wie in den letzten Jahrzehnten noch nie beobachtet.
1.31 + * Dadurch wurden Polare Stratosphärenwolken (PSCs) in weiten
1.32 + Bereichen zwischen etwa 14 und 26 Kilometern Höhe beobachtet, das
1.33 + ist weit mehr als normalerweise beobachtet.
1.34 + * Dies führte zu Chlor-Aktivierung und im Sonnenlicht zum
1.35 + katalytischen Ozonabbau. Nach Berechnungen mit dem Modell CLaMS
1.36 + ist der Ozonverlust in der Säule größer, als im bisherigen
1.37 + "Rekordwinter" 2011.
1.38 + * Anfang März fand eine sogenannte Stratosphärenerwärmung statt, die
1.39 + -wie in jedem Jahr- zum Zusammenbruch des Polarwirbels führte.
1.40 + * Seit etwa 10. März stoppte der katalytische Ozonabbau, da sich
1.41 + inzwischen die "aktiven Chlorverbindungen" wieder nach HCl und
1.42 + ClONO\ :sub:`2`\ umgewandelt haben (konsistent im Modell und in den
1.43 + Beobachtungen).
1.44 + * Aus den niedrigeren Ozonsäulen resultierte eine leichte Erhöhung
1.45 + des UV-Strahung am Boden. Allerdings ist die UV-Einstrahlung in
1.46 + diesen Breiten und zu dieser Jahreszeit gering. Dort, wohin die
1.47 + Luftmassen des Polarwirbel verschoben wurden, bedeutet das einen
1.48 + UV-Index Anfang März, wie man ihn normalerweise erst Ende März
1.49 + erwarten würde. Extrem hohe UV-Werte wie im Antarktischen Frühling
1.50 + unter dem Ozonloch traten nicht auf.
1.51 +
1.52 +------------
1.53 +
1.54 +
1.55 +Die unten stehenden Bilder zeigen als Beispiel die geographische
1.56 +Verteilung des berechneten Ozons (oben) und Ozonverlustes (unten) für
1.57 +den 28. März 2011. Gezeigt ist jeweils die Gesamtsäule zwischen 12 und
1.58 +22 km Höhe in Dobson-Einheiten (DU).
1.59
1.60 .. _Berechnungen des Ozonverlusts: /ozoneloss/clams/2016
1.61 .. _Abschätzungen aus der Temperatur: /ozoneloss/vpsc/2016
1.62 .. _UV-Anstieg: /ozoneloss/uvi
1.63 +.. _Kartendarstellung: /ozoneloss/uvmap/160321
1.64 .. _Wissensplattform "Erde und Umwelt" (ESKP): /eskp
1.65 .. _CLaMS: http://en.wikipedia.org/wiki/CLaMS