1.1 --- a/templates/de/rst/explanation_vpsc.rst Wed Jan 29 13:01:44 2020 +0100
1.2 +++ b/templates/de/rst/explanation_vpsc.rst Wed Jan 29 17:11:25 2020 +0100
1.3 @@ -3,7 +3,7 @@
1.4
1.5 |APSC| gibt die Fläche in einer bestimmten Höhe an, die unterhalb eines
1.6 typischen Temperatur-Schwellwertes liegt, unterhalb dem der
1.7 -Chlor-katalysierte Ozonabbau stattfindet. |VPSC| ist das
1.8 +Chlor-katalysierte polare Ozonabbau stattfindet. |VPSC| ist das
1.9 entsprechende Volumen in einem gegebenen Höhenbereich (hier: 14-22 km).
1.10 Hier wird der Mittelwert dieser Größe zwischen Mitte Dezember und Ende März
1.11 betrachtet. Da es meist in kalten arktischen Wintern auch einen
2.1 --- a/templates/de/rst/ozoneloss.rst Wed Jan 29 13:01:44 2020 +0100
2.2 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss.rst Wed Jan 29 17:11:25 2020 +0100
2.3 @@ -6,10 +6,10 @@
2.4 dessen Auswirkungen auf mittlere Breiten in Europa beschrieben.
2.5 Im Winter 2010/2011 wurde zum Beispiel eine sehr hohe Ozonzerstörung im Bereich
2.6 des Arktischen Polarwirbels beobachtet. Im Rahmen
2.7 -von der `Wissensplattform "Erde und Umwelt" (ESKP)`_ sollen die Auswirkungen
2.8 +der `Wissensplattform "Erde und Umwelt" (ESKP)`_ werden die Auswirkungen
2.9 dieser Ozonverluste auf mittlere Breiten erklärt und
2.10 -tagesaktuell dokumentiert werden.
2.11 -Somit wird ein Frühwarnsystem für solche Ereignisse etabliert.
2.12 +tagesaktuell dokumentiert.
2.13 +So wird ein Frühwarnsystem für solche Ereignisse etabliert.
2.14 Grundlage sind Simulationen mit dem Jülicher Chemie-Transportmodell
2.15 `CLaMS`_, welches über innovative Transport- und Mischungsalgorithmen zur
2.16 Berechnung des Austauschs von Luftmassen zwischen polaren und mittleren
2.17 @@ -17,20 +17,21 @@
2.18 realitätsnahen Simulationen werden durch Satellitenbeobachtungen
2.19 initialisiert und meteorologische Analysen des ECMWF angetrieben.
2.20
2.21 -Der Ozonabbau im Poalrwirbel hängt deutlich von der Temperatur ab.
2.22 -Hierfür muss eine Schwelltemperatur von etwa -78 Grad unterschritten
2.23 -werden. Für die arktischen Winter der einzelnen Jahre 2010-2020 sind auf
2.24 -weiteren Seiten `Berechnungen des Ozonverlusts`_ und
2.25 -`Abschätzungen aus der Temperatur`_ dargestellt.
2.26 -Zur Erläuterung und Einschätzung der Resultate wird auch gezeigt, wie
2.27 -sich der `UV-Anstieg`_ am Boden im Verlauf des Frühjahres entwickeln
2.28 -würde im Falle verscheidener Ozonverluste.
2.29 -Berechneter Ozonverlust und Ozonsäule sowie der daraus berechnete
2.30 -maximale UV-Index (zur Mittagszeit bei wolkenfreien Himmel) werden als
2.31 -`Kartendarstellung`_ für die einzelnen Tage gezeigt.
2.32 +Der Ozonabbau im Polarwirbel wird von der Temperatur bestimmt.
2.33 +Für polaren Ozonabbau muss eine Schwelltemperatur von etwa -78°C
2.34 +unterschritten werden. Für die arktischen Winter der einzelnen Jahre
2.35 +2010-2020 sind auf weiteren Seiten `Berechnungen des Ozonverlusts`_
2.36 +und `Abschätzungen aus der Temperatur`_ dargestellt. Zur Erläuterung
2.37 +und Einschätzung der Resultate wird auch gezeigt, wie sich der
2.38 +`UV-Anstieg`_ am Boden im Verlauf des Frühjahres entwickeln würde im
2.39 +Falle verschiedener Ozonverluste. Berechneter Ozonverlust und
2.40 +Ozonsäule sowie der daraus berechnete maximale UV-Index (zur
2.41 +Mittagszeit bei wolkenfreiem Himmel) werden als `Kartendarstellung`_
2.42 +für die einzelnen Tage gezeigt.
2.43
2.44 -In der Regel sind die Ozonsäulen in der Arktis trotz Ozonabbau noch deutlich
2.45 -höher als in der Antarktis, so dass im arktischen Frühjahr sich maximal eine mäßige UV-Einstrahlung zeigte.
2.46 +In der Regel sind die Ozonsäulen in der Arktis trotz Ozonabbau noch
2.47 +deutlich höher als in der Antarktis, so dass im arktischen Frühjahr
2.48 +bislang sich maximal eine mäßige UV-Einstrahlung zeigt.
2.49
2.50 Aktuell
2.51 --------
2.52 @@ -44,16 +45,16 @@
2.53 Frühere Jahre
2.54 --------------
2.55 Im letzten Winter 2018/2019 waren die stratosphärischen Temperaturen für
2.56 -einen signifikanten chlor-katalysierten Ozonabbau zu hoch.
2.57 +einen signifikanten Chlor-katalysierten Ozonabbau zu hoch.
2.58 Ein sogenanntes "Major Warming" Anfang Januar führte neben der Erwärmung
2.59 der Stratosphäre zur Abspaltung eines Teils des Polarwirbels.
2.60
2.61 In den vergangenen Jahren waren besonders die Winter 2010/2011 und 2015/2016
2.62 -geprägt von einem kalten, stabilen Polarwibel, was mit einem deutlichen
2.63 -Ozonabbau einherging. Dies ging einher mit einer leichten Erhöhung der
2.64 +geprägt von einem kalten, stabilen Polarwirbel, was mit einem deutlichen
2.65 +Ozonabbau einherging. Dies führte zu mit einer leichten Erhöhung der
2.66 UV-Einstrahlung, die jedoch in unseren Breiten im März normalerweise gering
2.67 ist. Extrem hohe UV-Werte wie im Antarktischen Frühling unter dem Ozonloch
2.68 -traten bisher nicht auf.
2.69 +traten bisher in der Arktis nicht auf.
2.70
2.71 Winter 2015/2016:
2.72 -----------------
2.73 @@ -62,12 +63,12 @@
2.74 niedrig wie in den letzten Jahrzehnten noch nie beobachtet mit der
2.75 Folge eines sehr hohen Ozonverlustes von über 100 DU.
2.76 Aus den niedrigeren Ozonsäulen resultierte eine leichte Erhöhung des
2.77 -UV-Strahung am Boden. Allerdings ist die UV-Einstrahlung in diesen
2.78 +UV-Strahlung am Boden. Allerdings ist die UV-Einstrahlung in diesen
2.79 Breiten und zu dieser Jahreszeit gering. Dort, wohin die Luftmassen
2.80 des Polarwirbel verschoben wurden, bedeutet das einen UV-Index Anfang
2.81 März, wie man ihn normalerweise erst Ende März erwarten würde. Extrem
2.82 hohe UV-Werte wie im Antarktischen Frühling unter dem Ozonloch traten
2.83 -nicht auf.
2.84 +in der Arktis jedoch nicht auf.
2.85
2.86
2.87 Winter 2010/2011:
3.1 --- a/templates/de/rst/ozoneloss_decadal.rst Wed Jan 29 13:01:44 2020 +0100
3.2 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss_decadal.rst Wed Jan 29 17:11:25 2020 +0100
3.3 @@ -10,9 +10,9 @@
3.4 nach dem Zusammenbruch des Polarwirbels (typischerweise im März) durch
3.5 den Transport von ozonreichen Luftmassen polwärts wieder an. Daher
3.6 ist das Minimum dieser Größe im März ein ungefähres Maß für den
3.7 -arktischen Ozonabbau. Hier sieht man diesen Wert für die letzten Jahre
3.8 -bis einschließlich 2019. Zum Vergleich die entsprechende Zeitreihe
3.9 -für die Antarktis.
3.10 +chemischen Ozonabbau in der Arktis. Hier sieht man diesen Wert für die
3.11 +letzten Jahre bis einschließlich 2019. Zum Vergleich die
3.12 +entsprechende Zeitreihe für die Antarktis.
3.13
3.14
3.15
4.1 --- a/templates/de/rst/ozoneloss_publications.rst Wed Jan 29 13:01:44 2020 +0100
4.2 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss_publications.rst Wed Jan 29 17:11:25 2020 +0100
4.3 @@ -1,5 +1,5 @@
4.4 -Extreme Ozonverluste im Frühjahr über Europa
4.5 -==============================================
4.6 +Ozonverlust im Frühjahr über Europa
4.7 +=====================================
4.8
4.9 Weiterführende Informationen:
4.10 -----------------------------
5.1 --- a/templates/de/rst/ozoneloss_uvi.rst Wed Jan 29 13:01:44 2020 +0100
5.2 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss_uvi.rst Wed Jan 29 17:11:25 2020 +0100
5.3 @@ -6,14 +6,14 @@
5.4 UV-Strahlung ist der UV-Index. Er gibt die sonnenbrandwirksame solare
5.5 Bestrahlungsstärke an.
5.6
5.7 -Dies ist eine Beispielrechung [#FN1]_, wie sich der UV-Index
5.8 +Dies ist eine Beispielrechnung [#FN1]_, wie sich der UV-Index
5.9 typischerweise bei einer bestimmten Breite im Winter und Frühling
5.10 ändert. Dargestellt sind Mittagswerte des UV-Index bei wolkenfreiem
5.11 Himmel für den Bereich der beobachteten Ozonsäulen der Jahre 2000 und
5.12 2012 (schwarz) sowie vergleichbare Werte für eine gegebene Abnahme
5.13 der Ozonsäule (blau). Die Auswahl der beiden Werte für geographische
5.14 Breite und Ozonverlust kann man unten ändern.
5.15 -Der anthropogen induzierte Ozonabbau findet
5.16 +Der anthropogen induzierte polare Ozonabbau findet
5.17 innerhalb des Polarwirbels statt, der im Winter und Frühjahr gut von
5.18 den mittleren Breiten getrennt ist. Nach dem Zusammenbruch des
5.19 Polarwirbels (in der Nordhemisphäre typischerweise spätestens Anfang
6.1 --- a/templates/de/rst/ozoneloss_vpsc.rst Wed Jan 29 13:01:44 2020 +0100
6.2 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss_vpsc.rst Wed Jan 29 17:11:25 2020 +0100
6.3 @@ -2,15 +2,15 @@
6.4 ===========================================================
6.5
6.6 Hier sieht man die zeitliche Entwicklung des Bereiches niedriger Temperaturen, die
6.7 -unterhalb einer typischen Schwellentemperatur zum Chlor-katalysieren Ozonabbau
6.8 -liegen. Der Mittelwert dieses Volumens der kalten Temperaturen is ein Maß für den
6.9 +unterhalb einer typischen Schwelltemperatur zum Chlor-katalysieren polaren Ozonabbau
6.10 +liegen. Der Mittelwert dieses Volumens der kalten Temperaturen ist ein Maß für den
6.11 Ozonabbau.
6.12
6.13 Die obere Abbildung zeigt die zeitliche Entwicklung der Fläche mit Temperaturen
6.14 unterhalb des Temperatur-Schwellwertes. Die untere Abbildung zeigt das entsprechende
6.15 Volumen (durchgezogene Linie) und den Mittelwert zwischen Mitte Dezember und
6.16 Ende März (gepunktete Linie und Pfeil rechts).
6.17 -Zum Vergleich ist der entsprechende Mittelwert anderer Jahre als farbige
6.18 +Zum Vergleich sind die entsprechenden Mittelwerte anderer Jahre als farbige
6.19 Pfeile am rechten Bildrand dargestellt. Im Jahr 2011 lag dieser Mittelwert bei
6.20 :math:`38 \cdot 10^6` km :math:`^3`.
6.21