1.1 --- /dev/null Thu Jan 01 00:00:00 1970 +0000
1.2 +++ b/templates/de/rst/ozoneloss_uvi.rst Mon Dec 08 16:02:49 2014 +0100
1.3 @@ -0,0 +1,25 @@
1.4 +UV-Anstieg durch Ozonverlust
1.5 +============================
1.6 +
1.7 +Der chemische Abbau von Ozon in der Stratosphäre bewirkt einen Anstieg
1.8 +der ultravioletten Strahlung am Boden. Ein Maß für die Gefährdung der
1.9 +UV-Strahlung ist der UV-Index. Er gibt die sonnenbrandwirksame solare
1.10 +Bestrahlungsstärke an.
1.11 +
1.12 +Hier ist eine Beispielrechung [#FN1]_, wie sich der UV-Index
1.13 +typischerweise bei einer Breite von 52 Grad N im ersten Halbjahr
1.14 +ändert. Dargestellt sind Mittagswerte des UV-Index bei wolkenfreiem
1.15 +Himmel für den Bereich der beobachteten Ozonsäulen der Jahre 2000 und
1.16 +2012 (grau) sowie vergleichbare Werte für eine Ozonabnahme von 50
1.17 +Dobson-Einheiten (pink). Der anthropege induzierte Ozonabbau findet
1.18 +innerhalb des Polarwirbels statt, der im Winter und Frühjahr gut von
1.19 +den mittleren Breiten getrennt sind. Nach dem Zusammenbruch des
1.20 +Polarwirbels (in der Nordhemisphäre typischerweise spätestens Anfang
1.21 +April) wird wieder ozonreichere Luft aus mittleren Breiten in die
1.22 +Polarregionen transportiert.
1.23 +
1.24 +Im Gegensatz zur Südhemisphäre gibt es daher in hohen Breigen in der
1.25 +Nordhemisphäre typischerweise keine Zunahme auf hohe UV-Indizes.
1.26 +
1.27 +
1.28 +.. [#FN1] Die Mittelwerte und Standardabweichungen der Ozonsäulen wurden berechnet aus der Datenbank von Bodeker-Scientific (http://www.bodekerscientific.com). Berechnung des UV-Index für wolkenfreien Himmel nach der Methode von Allaart et al., Meteorological Applications, 11, 59-65, 2004)